Meikes Grüne Sauce / Meike’s Green Sauce

This dish is very popular in and around Frankfurt. At this time of the year it is sold in stores and on the market, either ready made or only the herbs. I usually buy the herbs, because I learned a super yummie recepie from my friend Meike. I believe it is even her family-recepie! Traditionally Green Sauce is eaten with young boiled potatoes, but you can also very easily eat it as a dip with veggies or on a slice of bread.
There are seven herbs, that have to be in every Green Sauce: starflower (borago officinalis), chervil (Anthriscus cerefolium), burnet (sanguisorba minor) , sorell (Rumex acetosa), cress, parsley and chives. Recepies vary from region to region in germany, but where I am from it is usually done with sour cream as a base. There are recepies featuring mayonaise or yoghurt though. Continue reading

Fudge Brownies

Schon immer habe ich probiert diese wunderbar klebrigen, saftigen Brownies hinzubekommen, die man völlig überteuert im Starbucks oder in den hiesigen Cafés kaufen kann. Leider ist es mir bisher nie gelungen. Meine Brownieversuche sind immer total fluffig und eher trocken geworden. Das waren dann zwar leckere Schokoladenkuchen aber eben keine Brownies wie ich sie mir vorgestellt habe. Sogar als ich neulich angelehnt an ein Rezept einer Freundin die Brownies noch einmal probiert habe sind sie misslungen. Aber wie schon so oft konnte ich von Renata einiges lernen. Sie hat, weil ihr Freund Veganer ist, ein veganes Brownierezept. Dieses Rezept ist einfach umwerfend. Es besteht aus Nüssen, Chiasamen, Avocado (schmeckt man später nicht!) und viel, viel Schokolade. Ich habe statt Mandelmilch normale Milch verwendet, weswegen meine Brownies nicht vegan sind. Schmecken tun sie trotzdem supergut. Continue reading

Mamalade

Ich merke immer öfter, dass Vieles einfach Sache der Gewohnheit ist. Zum Beispiel wie süß man seine Marmelade mag. Ich mag sie wie meine Mama sie macht – nicht SO süß. Wie ich ja aber schon erklärt habe ist die Marmelade hier viel zu süß. Also habe ich beschlossen selbst Marmelade zu kochen. Weil die Amerikaner aber Marmelade1keinen Gelierzucker kennen musste ich mit Pektin vorlieb nehmen. Über die verwirrenden Mengenangaben habe ich mich auch schon ausreichend ausgelassen… Gearbeitet habe ich mit Pomona’s Universal Pektine und Sure-Jell (no sugar needed) als mir Ersteres ausgegangen ist.

Pomona’s Pektine besteht aus zwei Päckchen, die man unabhängig voneinander anrühren muss. Einmal Pektin und einmal Kalzium. Aus dem Kalzium stellt man eine Brühe her. Pro Cup gematschte Frucht wird dann ein Teelöffel Kalziumwasser und ein halber bis dreiviertel Teelöffel Pektin zugegeben. Lezteres wird vorher mit dem Zucker gemischt, mit dem man die Früchte einkocht. Dann mischt man alles, kocht es auf und füllt es in Gläser ab. Allerdings habe ich dennoch bedenken. Ein Rest, der von der ersten Marmelade (Erdbeer-Himbeer) übrig geblieben ist war irgendwie nicht cremig, sondern eher wie krümelig. Als ob sich Krümelgelatine nicht richtig aufgelöst hat. Dabei habe ich es lange kochen lassen… Und ihr habt richtig gelesen, hier gibt es noch Erdbeeren aus Freilandanbau! Die zweite Marmelade ist eine Pflaumen-Orangen-Marmelade. Im Prinzip wie das Kompott, das ich hier schon vorgestellt habe, nur eben als Marmelade, bzw. Mamalade. Schmeckt schließlich hoffentlich wie bei Mama. Continue reading

Pflaumenkompott mit Vanilleeis

Vom Farmers Market habe ich ja schon viel erzählt. Es gibt dort wirklich viele tolle Dinge. Unter anderem auch Pflaumen. Keine Zwedschgen, wie man sie aus Deutschland kennt, sondern Pflaumen. Groß, rund und mit winzigem Kern. Natürlich gibt es auch mannigfache Sorten. Rotfleischige mit gelber haut, gelbfleischige mit roter Haut, weißfleischige mit fast schwarzer Haut (die sehen fast ein bisschen gruselig aus) und orangene mit grüngefleckter Haut. Was das Herz begehrt. Geschmnacklich sind sie fast alle 1A Spitzenklasse.
Weil es so viel Auswahl gab und die Pflaumen vergleichsweise günstig waren habe ich Unmmengen gekauft. Essen konnte ich die vielen Pflaumen allerdings nicht alle. Und deshalb habe ich heute Pflaumenkompott gekocht. Das geht besonders gut, wenn man schon ein paar überreife Pflaumen hat, weil diese eine gute, saucige Kompottbasis bilden.

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