Pork Lu’au #3

Jetzt ist das Fest schon gefeiert, aber ich mache trotzdem zwei Einträge in den Blog. Einen für die Vorbereitung und einen für die Feier selbst. Am Tag vor dem Fest haben Steven, John und ich das Loch gegraben, in dem das Schwein gebraten werden sollte. Zunächst haben wir nur mit Schaufel und Spaten gegraben, aber schon nach einer dünnen Schicht Erde war klar, dass wir schwereres Geschütz auffahren müssen. Deshalb haben wir uns bei Trevor zwei Spitzhacken ausgeliehen. Damit war die Graberei dann wesentlich einfacher. Das Loch war am Schluss 3 Fuss tief, 6 Fuss lang und 3.5 Fuss breit.


Caitlin und Brian haben dann am Nachmittag geholfen es mit Steinen auszukleiden. Bestimmt 30 cm Steine haben wir im Boden der Grube aufgeschichtet. Die Seiten haben wir mit Kilnbricks ausgekleidet. Dabei ist es wichtig, dass man richtig große, trockene Wacken hat. Es dürfen keinen Flusssteine sein, weil diese viel zu leicht explodieren. Das Schwein habe ich mit Steven und John vom Locker abgeholt. Anschließend haben wir es in der Badewanne mit drei Säcken Eis gekühlt, weil es leider nicht in den Kühlschrank gepasst hat. Es wog 48 Pounds und war 53 Zoll lang. Obwohl es irgendwie gakelig und dünn aussah war einen Menge Fleisch dran!


Als die Grube mit Steinen ausgekleidet war sind wir heim gefahren und haben noch gebacken und gekocht. Um 10 Uhr Abends wurde dann ein großes Feuer in der Grube veranstaltet. Da ist jede Stunde eine Schubkarre Holz drin verschwunden und nach einiger Zeit konnte man ein paar Steine brechen hören und einige andere orange glühen sehen. Um drei Uhr morgens haben wir dann aufgehört es zu füttern, sodass das Feuer etwas heruntergebrannt ist. Eine Stunde später, um vier Uhr, konnte man dann die Kohlen beiseite Schieben und das in Hasendraht und Bananenblätter gewickelte Schwein hineinlegen.

Wir hatten unser Schwein mit Memphis Dust eingerieben und den Bauch vorher mit Sellerie, Knoblauch, Rosmarin und Kartoffeln gefüllt. Anschließend wurde der Bauch zugenäht, das Schwein in viele (6 Packungen) Bananenblätter eingewickelt und mit Hasendraht stabilisiert. Dieses Paket haben wir dann auf die Kohlen geworfen und mit den Metalplatten abgedeckt. Dann wurde wieder Erde darauf geschaufelt, bis kein Rauch mehr entwichen ist. John und ich haben zwar ein kleines Nickerchen auf der couch gemacht, sind dann aber auch zügig nach Hause gefahren und ins Bett gegangen.
Oh und man konnte Mars und den Mond sehen in dieser Nacht. Brian hat ein Teleskop mit dem wir beide beobachten konnten.

Advertisements

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s