Pork Lu’au #4

Am Sonntag war es dann so weit. Nachdem wir ausgeschlafen hatten haben wir noch Getränke besorgt, Nudelsalat gemacht und sind danach zu Brians Haus gefahren, um das Schwein auszubuddeln. Um 6 Uhr haben wir das Schwein ausgebuddelt. Es war ziemlich spannend und wir sind für unsere harte Arbeit mit einem vollkommen gekochten Schwein belohnt worden. Alles ist praktisch auseinander gefallen und hat ganz wunderbar geschmeckt. Nach und nach sind dann alle Gäste eingetrudelt. Es war ein wirklich schönes Gartenfest und einer der besten Geburtstage, die ich seit langem gefeiert habe. Von Brian habe ich Walnut geschenkt bekommen, eine von ihm handgefertigte Hundeskulptur, die ich haben wollte seit ich sie das erste mal gesehen hatte. Sheri hat sich über die Schweineohrringe gefreut, die sie zum Dank dafür bekommen hat, dass sie das Schwein spendiert hat. Und Cam war ganz außer sich als ich ihm einen meiner Dschungelbecher geschenkt habe. Das hat mich ganz besonders gefreut, weil er sonst immer so zurückhaltend und reserviert ist. Ich hatte gelegenheit mit allen zu sprechen und mich zu verabschieden. Es war ein würdiger Abschied für eine tolle Zeit hier in den USA! Continue reading

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Pork Lu’au #3

Jetzt ist das Fest schon gefeiert, aber ich mache trotzdem zwei Einträge in den Blog. Einen für die Vorbereitung und einen für die Feier selbst. Am Tag vor dem Fest haben Steven, John und ich das Loch gegraben, in dem das Schwein gebraten werden sollte. Zunächst haben wir nur mit Schaufel und Spaten gegraben, aber schon nach einer dünnen Schicht Erde war klar, dass wir schwereres Geschütz auffahren müssen. Deshalb haben wir uns bei Trevor zwei Spitzhacken ausgeliehen. Damit war die Graberei dann wesentlich einfacher. Das Loch war am Schluss 3 Fuss tief, 6 Fuss lang und 3.5 Fuss breit. Continue reading

Pork Lu’au #2

Ich bin ja die letzten Tage schon etwas hibbelig gewesen, weil wir immer noch keine Steine für unser Schweinegrillen hatten. Als ich dann heute Josh getroffen habe und er mir erzählt hat, dass wir so richtig große Wacken brauchen weil die die Hitze besser speichern als die kleinen Steine, bin ich vollends ausgeflippt. Denn Brian ist wirklich nicht der beste Organisator und hat bis Samstag nach eigener Aussage auch keine Zeit dafür. Was natürlich schlecht ist angesichts der Tatsache, dass wir ja am Samstag Abend schon das Feuer machen müssen. Die ganze letzte Kritik in Glas über war ich also irgendwie mit meinen Gedanken wo anders. Steven ist das aufgefallen und er hat mir Hilfe angeboten und ganz viele Vorschläge gemacht. Weil ich aber schon mit John verabredet hatte, dass wir nach meinen letzten Kritiken und seiner Packerei in die Berge fahren um Steine suchen zu gehen, habe ich Steven gesagt er kann am Samstag beim Pit graben helfen. Nachdem ich daheim angekommen war und etwas gegessen hatte, hat John mich abgeholt und wir sind richtung Chester in die Hügel/Berge gefahren. Gar nicht so weit außerhalb der Stadt sind wir dann auch am Wegesrand fündig geworden. Zweimal sind wir mit vollem Auto zu Brians Haus gefahren. Natürlich war niemand da, der entladen hätte helfen können. Aber wir haben es auch so geschafft und das Schwein kann gegrillt werden. Ich überlege derzeit allerdings noch, ob ich den Bauch des Schweines auch mit heißen Steinen fülle kurz bevor es ins Feuer kommt. Dann hat man zwar die Aromen vom Sellerie und den Kartoffeln nicht, aber dafür ist es sicherlich wenigstens durchgegart. Rosmarin und Rub kann man ja auf die Bauchinnenseite streuseln und ein Bananenblatt zum Schutz hineinlegen.  So viele Steine haben wir jetzt jedenfalls:

Pork Lu’au #1

Gestern ist mir siedend heiß eingefallen, dass wir ja für ein großes Feuer auch viel Holz brauchen. Brian zufolge ca ein halbes cord. Ein cord ist ein 4x4x8 Fuss großer Haufen Holz, Zwischenräume einberechnet. Das entspricht etwa 3.5 Kubikmetern. Wir haben jetzt etwas mehr als die Hälfte davon weil ich gestern auf Craigslist herumgesucht habe, um jemanden zu finden der uns weniger als ein cord trockenes Holz verkauft und es im besten Fall auch liefert. Ein Mensch aus Paradise, Ed, war dann so freundlich es für 15 Dollar nach Chico zu fahren. Das Holz selbst ist wohl Eiche und trocken. Ein paar Scheite waren aber etwas feucht und hatten Schimmel angesetzt, die müssen wohl irgendwie Regen abbekommen haben. Zum Glück sind es nur ca 10-15 Scheite. Ed war eine Erscheinung für sich. Ganz in Jeans, Militärshirt gekleidet und mit Cowboyhut und gelber Schutzbrille kam er an und hat sich erstmal über die Polizei beschwert, die ihm das letzte Stück des Weges gefolgt sei und nun an der Straßenecke stehen würde um ihn zu beobachten. Er hat dann seine Knieschoner angezogen und uns geholfen zu entladen. Wir haben dabei auch eine Schubkarre verwendet, um das Ganze etwas zu beschleunigen. Mit Steven hat er sich über ein Ego-shooter-Spiel unterhalten und mir hat er am Schluss ein Kompliment gemacht: “You know, you remind me of my daughter. Hard worker. Never afraid of hard work.”
Danach war ich mit Steven noch Getränke für Sonntag einkaufen und anschließend haben wir einen Burger im Madison Bear Garden gegessen. Der Burger für mich war umsonst, weil ich Geburtstag hatte. Konnte es erst gar nicht fassen! Steven hat dann auch noch mein Getränk übernommen, weil es ja mein Geburtstag sei. Holzuta

Schrühresultate

Als ich heute zum Atelier gefahren bin hatte ich ein ganz flaues Gefühl im Magen, weil ich mir nicht sicher war, ob mit dem schrühen alles geklappt hat. Aber als ich den Ofen aufgemacht habe war der Cone ordnungsgemäß geschmolzen und meine Becher alle intakt. Für die Skulpturen von Toni, die ich für sie mitgeschrüht habe sah es allerdings nicht so rosig aus. Drei waren in Ordnung, aber bei einer ist ein großes Stück abgeplatzt. ich glaube aber eher, dass das an einer Luftblase lag, die sie versehentlich im Ton eingeschlossen hat denn an meinem Schrühplan. Vielleicht war es auch beides, ich hab ja noch nicht so viel Erfahrung. Continue reading

Bisquing for beginners

Bin gerade dabei meinen ersten Ofen zum Schrühen im Alleingang zu feuern!!! Offiziell ist die Phase in denen Mike Murphy von der Universität Sachen schrüht schon am 1 Mai abgelaufen. Aber weil wir im Atelier auch einen Ofen haben schrühe ich jetzt dort. Meine letzten vier Becher und Tonis Skulpturen sind drin. Ich bin gespannt wie und ob es klappt. Anbei mein Feuerplan und ein paar Bilder von den Bechern. Habe auch einen extragroßen Forellenhumpen für den Papa gemacht.

Außerdem hab ich Flyer für einen erneuten Yardsale am Samstag gedruckt und überall verteilt. John hat mir später danei geholfen und wir haben uns einen Bananensplit geteilt der dubioser Weise im Becher kam statt auf einem Teller.

Yardsale im Gradstudio

Weil alle Grad-Students aus dem alten Gebäude, wo die Ateliers waren ausziehen, haben wir beschlossen vorher einen Yardsale zu machen, um uns von den vielen Dingen, die sich über die Zeit angesammelt haben zu trennen. Dieser Flohmarkt findet heute statt. Ich habe gestern schon meine Sachen aufgebaut und hoffe das Meiste zu verkaufen oder zu verschenken. Wenn dem so wäre hätte ich nur noch einen Tisch, die Kommode, ein Nachttischchen und meinen Stuhl zu verkaufen. Für Bettdecke und Bezug muss ich mir auch noch was überlegen. Nelson will ja nochmal einen Yardsale vor seinem Haus machen, vielleicht werde ich da einiges los. Was dann auch dort nicht loskommt werde ich zur Salvationarmy geben oder zum Thirftstore. Hier schonmal ein paar Bilder von meiner Ecke vom Flohmarkt. Heute Abend update ich dann, wie es gelaufen ist. Continue reading