Korean Ramen

Gestern habe ich bei Renata, meiner Mitbewohnerin die so gern kocht, eine Suppe probiert die einfach nur toll geschmeckt hat. Dabei hat es sich um ein koreanisches Rezept gehandelt bei dem Kimchi, der koreanische, fermentierte Kohl, verwendet wird. Eine Kimchisuppe also, oder Kimchi jjigae, wie es im koreanischen genannt wird. Kimchi ist ja sowieso schon eine meiner Lieblinsspeisen, aber in Suppen wird sie zum Grund dafür asiatisch Essen zu gehen. Bisher bin ich genau für solche Suppen nämlich gern in asiatischen Pho- oder Ramen-Bars essen gegangen. Bis heute jedenfalls. Denn Renata hat mir ihr Rezept verraten und ich habe es, um einige Rübengemüse erweitert, heute gekocht. Außerdem habe ich es statt mit Reis (traditionelle Variante in der koreanischen Küche) mit Udon-Nudeln (japanische Weizennudeln) gekocht. Damit wird die Suppe dann wohl irgendwie zu einem koreanischen Ramen. Obwohl Ramen ja eigentlich eine japanische Nudelsuppe auf Miso-Basis ist. Die Suppe ist mir ganz wunderbar gelungen und ich glaube dass sie zudem auch noch ziemlich gesund gesund ist. Außerdem ist es auch sehr einfach eine schmackhafte vegetarische Variante davon herzustellen, indem man den Schweinebauch einfach weglässt. Aber nun genug der Worte, hier das Rezept. Es reicht für gut 4 Personen denke ich.

Ramen4Zutaten:

∗ 350 g Schweinebauch, in 7 mm dicke Scheibchen geschnitten
∗ 4 gehackte Knoblauchzehen
∗ 1 Teelöffel geraspelter Ingwer
∗ 2 Esslöffel Sojasauce
∗ 1 Esslöffel geröstetes Sesamöl
∗ 1 Teelöffel Fischsause
∗ 1 Zwiebel in halbe Ringe geschnitten
∗ 300-400 g Kimchi (je nach Geschmack)
∗ 3  Teelöffel Gochujang (koreanische rote Chillipaste)
∗ Saft vom Kimchi
∗ 1,7 Liter Wasser oder Brühe (Wasser mit Brühwürfel geht auch)
∗ 2 Karotten (ich habe eine Gelbe und eine Lilane verwendet)
∗ 1 Pastinake
∗ 2 Stängel Staudensellerie (in feine fingerlange Stücke geschnitten)
∗ 2 lila Kartoffeln (ander gehen natürlich auch)
∗ 1/2 Bok Choi (alternativ Mangold)
∗ 10 feste braune Champignons (geviertelt oder in Scheiben)
∗ eine gute Hand voll Babyspinat
∗ 1 Ei pro Person
∗ 300 g Udonnudeln (oder Linguine)
∗ Siracha oder Chillipaste nach Geschmack
∗ Salz & Pfeffer
∗ 200 g Seidentofu (optional, ich habe ihn vergessen)
∗ 1/2 Strauß Frühlingszwiebeln in feinen Ringen

Schweinebauch zusammen mit dem Knoblauch, Ingwer, Sojasauce, Sesamöl und Fischsauce in einer Schüssel gut vermischen und für 15 Minuten marinieren lassen. Derweil die Eier aufsetzen. Ich habe sie hart gekocht aber sie schmecken auch gut mit einem weichen Kern.

Suppentopf erhitzen und den Schweinebauch mit Marinade und Zwiebeln darin scharf anbraten bis der Bauch etwas Farbe hat. Dauert etwa 5-10 Minuten. Die Hitze etwas reduzieren und Kimchi zugeben. Hier kann nun das Gochujang hinzugegeben werden. Ich habe statt der koreanischen Variante einfach die hier übliche chillipaste verwendet die man in der Abteilung mit dem hispanic food findet. Alles für ca. 2 Minuten simmern lassen. Die Eier sollten nach 10 Minuten hart gekocht sein. Jetzt also nachgucken!

Kimchi-Saft sowie Wasser hinzufügen und alles zum kochen bringen. Sobald die Suppe kocht alle klein geschnittenen Wurzelgemüse wie Karttoffeln, Pastinake und Karotte hinzufügen. Sellerie ebenfalls zugeben. Hitze etwas reduzieren und für 20 Minuten vor sich hin köcheln lassen.

Währenddessen die Pilze vierteln oder in feine Scheiben schneiden und in etwas Olivenöl goldbraun braten. Den Bok Choi ebenfalls in Streifen schneiden und fünf Minuten vor dem servieren zur köchelnden Suppe geben. Jetzt auch die Udonnudeln nach Packungsanleitung kochen. Kurz vor dem servieren den Babyspinat und die Pilze sowie, wenn gewünscht, den Seidentofu unterrühren.

In einer großen Schüssel je ein kleines Häufchen Nudeln mit reichlich Eintopf begießen, mit einem halbierten Ei und etwas Frühlingszwiebelgrün garnieren und mit Stäbchen und Löffel servieren. Ramen3

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