Sequoia

Am fünften Tag unserer Reise (Donnerstag, 14.01.2016) sind wir von Fresno aus zum Sequoia Nationalpark aufgebrochen, um uns die riesigen Bäume anzusehen, die dort wachsen. Der Sequoia Nationalpark und der Kings Canyon Nationalpark sind durch einen Straße in den Bergen miteinander verbunden. Leider war die Straße in der Mitte für einige Meilen gesperrt, weswegen wir nicht beide Parks besucht haben. Wir sind über den Highway 198 zum Foothills Visitor Center gefahren, haben uns dort über Schneeketten informiert und dann zum Giant Forest aufgemacht.Sequoia8Sequoia9
Der Weg in die Berge war außerordentlich kurvenreich und wir haben eine Menge wildlife gesehen. Zuerst einige Fasane, dann Rehe und schließlich einen Fuchs, der sich erst hinter einem Stein versteckt hat, aber uns dann vom Stein aus beobachtet hat, als wir angehalten haben. Leider hat die Zeit nicht gereicht um das Objektiv zu wechseln und eine bessere Aufnahme zu machen. Ähnlich wie beim Yosemite Nationalpark sah die Landschaft direkt bevor man in die Berge gefahren ist aus wie Irland. Sanfte, grüne Hügel haben sich langsam zu Bergen entwickelt und große Felsen zu Felswänden. Auf einer Höhe von etwa 5000 Fuss lag auch Schnee. Die Schneeketten haben wir aber zum Glück wieder nicht gebraucht, sodass John sie jetzt zurückgeben kann. Sequoia7
Unser erster Halt war General Sherman. Das ist der größte Riesenmammutbaum (Sequoiadendron giganteum) in der ganzen Welt. Das heißt allerdings nicht automatisch, dass er der älteste Baum ist, weil Größe und Alter bei diesen Bäumen nicht direkt miteinander verknüpft sind. Es gibt Sequoias, die über 3000 Jahre alt sind aber nicht so groß sind wie General Sherman. Selbiger ist 1900 bis 2500 Jahre alt und besitzt eine Höhe von 83,8 Metern. Sein Volumen, das ihm auch den Titel des größten Baumes der Welt eingebracht hat, liegt bei 1486,9 Kubikmetern. Man kommt sich daneben wie eine Ameise vor. Die Bilder zeigen das ja ganz gut.


Auf dem Congress Trail haben wir dann noch viele andere Sequoias gesehen. Zum Beispiel den President und den Senat (Baumgruppe). Anders als im Yosemite musste man allerdings höllisch aufpassen, dass man nicht im Schnee versunken ist sobald man etwas vom Wanderweg abgekommen ist. Und selbst auf dem Wanderweg musste man versuchen in die Fußstapfen anderer zu treten, weil man sonst bis zum Knie im Schnee gesteckt hat.Sequoia4
Den zweiten Halt haben wir beim Museum für Sequoias eingelegt und anschließend nochmal am Foothills Visitor Center angehalten, um eine Vesperpause zu machen. Danach haben wir unsere viereinhalb stündige Fahrt nach Monterey angetreten. Angekommen sind wir gegen etwas 7 Uhr abends im Arbor Inn. Von dort aus haben wir uns anschließend Vivolo’s Chowder House ausgeguckt um dort etwas zu essen.Sequoia1

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