Chester Rock Climbing

ENDLICH war es heute so weit und ich bin Climb1mit einigen anderen Austauschstudis (Japan, Niederlande, Deutschland) auf den Kletter-Trip gefahren. Es war einfach wunderbar und herrlich und toll!
Das Wetter war perfekt zum klettern, zwar warm, aber nicht heiß. Chester ist eine kleine Stadt nordöstlich von Chico inmitten von Wäldern und liegt auf 1380 m im Unterschied zu Chico mit nur 60 m, was wahrscheinlich auch den Temperaturunterschied erklärt. Ab und an hat ein laues Lüftchen die Pinien ganz andächtig rascheln lassen und ein kleiner Bach hat lustig vor sich hingegluckert.
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Brot und so

Wie jede Woche habe ich heute gebacken. Es ist das gleiche Brot wie letzte Woche (Dreierbrot – klick mich!). Und auch wenn man sich nicht selbst loben soll, muss ich mich doch dazu beglückwünschen, wie gut dieses Rezept bisher funktioniert. Besonders zufrieden bin ich diesmal mit dem Einschnitt-Muster. Es ist nicht zu weit aufgebrochen, weswegen das Brot seine Form behalten hat und schön hochrückig geworden ist.
Sonst ist heute nichts passiert, was der Erwähnung wert wäre oder es verdient hätte, dass man weiterhin darüber nachdenkt.
Heute Nachmittag gehe ich zum Film gucken an die Uni und muss dann für morgen noch mein Mittagessen vorbereiten. Denn da geht es ja dann klettern und dafür braucht man viel Energie!
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Monkey Bread – Monkey Poop

Als ich am letzten Samstag auf dem Adventure Outings Trip war habe ich John kennen gelernt. Er ist auch Student an der CSU Chico und backt gerne. Natürlich haben wir gleich unsere Lieblingsrzepte ausgetauscht und gestern Abend habe ich dann gebacken. Der Kuchen heißt Monkey Bread  (Affen Brot) sieht für mich aber eher nach Monkey Poop (Affen Kacke) aus. Auf den Bildern, die er mir gezeigt hat war das ganze aber noch in der Form und sah einfach ulkig und lecker aus.
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My week so far

Diese Woche war trotz des Seminars, dass am Mittwoch ausgefallen ist ziemlich vollgestopft mit allerlei Krempel. Da war die Besprechung unseres Selbstportraits im Aktzeichenkurs, nachdem mich auf einmal viele meiner Komilitonen nach dem Kurs sprechen wollten, um zu erfahren, wie ich die Pinsel benutze und welche Farben ich bevorzuge etc. Am Montag habe ich vergessen einen Text für meine Kunstgeschichtsklasse vorzubereiten und mich sehr darüber geärgert, weil das ein Text aus einem Buch war, das ich für meine Bachelorarbeit gelesen habe. Ich hätte mit Sicherheit mehr zum Gespräch beitragen können, wenn ich mir den Text vorher nochmal angeschaut hätte. Stattdessen saß ich weitestgehend stumm an meinem Tisch und habe nur hier und da etwas ergänzt, was mir wieder eingefallen ist.
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Slip

Nachdem ich heute morgen das Brot gebacken hatte Uta1ging es gleich ins Keramik-Atelier um Slip zu mischen. Das ist Ton, der so flüssig ist, dass man ihn gießen kann. Ich brauche ihn, damit ich meine Gussformen abformen kann. Die Kartoffel habe ich aus einem Rest gemacht und damit ich nun in die Produktion einsteigen kann musste mehr davon her. Dafür habe ich mich mit Chaz getroffen. Er hat seinen Abschluss schon gemacht, arbeitet aber teilzeit im Atelier, damit er es weiterhin benutzen darf. Das Ganze musste in einen riesigen Bottich gefüllt werden, in dem sich permanent eine Art Quirl bewegt hat. Zuerst musste ich 50 pounds Wasser abwiegen, in das dann die restlichen trockenen Zutaten (Silikat, Chinesischer Ton, Ash Soda, undundund) eingerührt wurden. Dabei muss man eine Maske tragen, damit man die trockenen Zutaten nicht einatmet. Die stauben nämlich was das Zeug hält. Schlussendlich ist aber ein guter Gusston dabei rausgekommen denke ich.

Danach habe ich eine Isomatte und einen Schlafsack an der Uni ausgeliehen, weil es ja morgen schon losgeht zu meinem Adventure-Trip! Einkaufen war ich dann gegen Abend mit den anderen Austauschstudenten bei WinCo. Diesen Laden kannte ich bisher nicht, aber alles ist ziemlich günstig dort. Ich werde ab jetzt versuchen sehr teure Dinge, wie Essig, Öl und Mehl dort zu besorgen.
Habe heute Mittag sogar noch ein Synthetikshirt von The North Face, dass auf 15$ runtergesetzt war und eine reduzierte Kopflampe erstanden. Alles in allem war es also ein recht günstiger Tag, dafür, dass so viele Besorgungen gemacht werden mussten. Gerade habe ich noch gepackt und bin jetzt für morgen bereit.

Dreierbrot

Diese Woche war ziemlich vollgepackt und lang. Potatoe2Ich war jeden Tag mindestens 11 Stunden an der Uni und habe mich im Keramik-Labor und in der Bibliothek ausgetobt. Außerdem habe ich meine erste Mold ausprobiert! Rausgekommen ist eine Keramik-Kartoffel, die heute wahrscheinlich geschrüht wird und dann bereit zum glasieren ist. Continue reading