Jazz und Margaritas

Heute hatte ich nur zwei Kurse: Aktzeichnen und Druckgrafik. Wobei ich aus letzterem ausscheiden werde und nur dann zu den Treffen erscheine, wenn ich auch wirklich etwas drucken will. Ein Sieb wurde mir auch schon zugeteilt, es heißt C3PO!!! Bald werden also Schüsseln, Teller und Fließen bedruckt.
Der Aktzeichenkurs war ziemlich verschult. Wir hatten heute ein Model mit fetten Dreadlocks und mussten nach jeder Zeichnung (drei haben wir angefertigt) über die Dynamik und die Komposition sprechen. Das war schon etwas anstrengend aber ich denke, dass J. (Jerome Pouwles, aber man nennt ihn nur J.)  möchte, dass man sich das Vokabular aneignet. Aus diesem Grunde müssen wir bis nächstes mal auch noch einige Künstler nachschauen und uns notizen zu ihrem Werk machen. Dabei soll dann natürlich das entsprechende Vokabular verwendet werden. Ist also auch für mich eine gute Übung, um zu lernen über Zeichnungen zu sprechen und dabei das richtige englische Vokabular zu verwenden. Allerdings habe ich festgestellt, dass viele der Menschen, die in Mainz zum Aktzeichnen gehen sehr viel weiter in ihrer zeichnerischen Entwicklung sind und das, obwohl in diesem Kurs sowohl die Fortgeschrittenen als auch die Profizeichner sitzen, also Menschen, die das schon eine Weile betreiben. Ich bin gespannt, wie sich das weiter entwickelt und welche Fortschritte zu sehen sein werden.

Nach einem Vortrag und einer Ausstellung in der universitätseigenen Druckgrafik-Gallerie habe ich mich dann aufgemacht, um meinen Buddy (Britney), deren Freunde und zwei weitere Austauschstudenten zu treffen. Denn Donnerstags Abends ist der Night Farmers Market. Der ist ähnlich aufgebaut wie der Markt am Samstag, nur dass er eben erst um sechs Uhr beginnt und mehr Stände bietet, an denen man was zu Essen kaufen kann. Unter anderem gibt es dort dann mexikanisches und philippinisches Essen und natürlich American BBQ!

BBQ

Leider hatte ich mir Mittags einen Notfall-Burrito besoren müssen, weil ich vergessen hatte Jazzetwas zu Essen einzupacken und war demnach nicht hungrig. Nächstes Mal esse ich dort aber auf jeden Fall etwas, weil jeder Stand sehr verführerisch gerochen hat und das Essen wirklich sehr lecker aussah.
Auf dem Markt sind wir dann über ein paar Leute gestolpert, die auch im Austauschprogramm sind oder waren. Die Gruppe hat sich aber nach einiger Zeit aufgelöst, weil einige Menschen zum Open Air Kino (Jurassic World) gegangen sind. Ich bin zusammen mit Ryan (Französischer Austauschstudent) zu einer Bar gegangen, in der wir Freunde von seinem Buddy getroffen haben und ein wenig dem Livejazz lauschen konnten. Es hat sich nämlich rausgestellt, dass alle dort Anwesenden Musik studieren und zusammen mit ihren Professoren jeden Donnerstag in unterschiedlichen Konstellationen dort spielen. Der Abend ist somit bei einer Margarita und guter Musik ausgeklungen. Morgen steht dann das erste Horror-Film Screening für meinen Montagskurs an und ein Haufen Textarbeit und Research der bis nächste Woche erledigt sein muss.

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